Immer mehr Menschen sind bei der Arbeit gestresst

Der Anteil der Personen, die sich gemäss eigenen Angaben bei der Arbeit gestresst fühlen, hat sich innert zehn Jahren (2012–2022) von 18% auf 23% erhöht. Von allen Arbeitsbedingungen, die physische oder psychosoziale Risiken für die Gesundheit darstellen, hat Stress am stärksten zugenommen. Mehr als die Hälfte (53%) der gestressten Personen fühlen sich bei der Arbeit zudem emotional erschöpft und haben folglich ein höheres Burnout-Risiko. Dies sind einige Ergebnisse aus der Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS) zum Thema Arbeit und Gesundheit (Medienmitteilung).

Präsentation der Kantonsverwaltung in Leichter Sprache

Eine Präsentation der Kantonsverwaltung ist ab sofort in Leichter Sprache verfügbar. Die neue Rubrik entstand in Zusammenarbeit zwischen der Mediation für Verwaltungsangelegenheiten, den Direktionen, der Staatskanzlei, dem Grossen Rat und den Gerichtsbehörden. Sie dient als Grundlage, um danach weitere Texte der einzelnen Verwaltungseinheiten in Leichter Sprache anzubieten (Informationen zur kantonalen Verwaltung).

Présentation de l’administration cantonale en langage simplifié

Une présentation de l’administration cantonale est désormais disponible en langage simplifié. La nouvelle rubrique s’est faite en collaboration entre la médiation administrative, les Directions, la Chancellerie d’Etat, le Grand Conseil et le pouvoir judiciaire. Elle sert de base à la traduction en langage simplifié d’autres textes des différentes unités de l’administration cantonale (informations sur l'administration cantonale).

La garde alternée nécessite avant tout un cadre propice

Le Conseil fédéral ne juge pas nécessaire d’intervenir sur la garde alternée : la législation en vigueur convient. C’est la conclusion à laquelle il parvient dans le rapport qu’il a adopté le 24 avril 2024. La plupart des parents parviennent à se mettre d’accord sur la prise en charge de leurs enfants après une séparation ou un divorce. Quant aux modalités de cette répartition, elles dépendent avant tout de l’environnement familial et des contraintes du quotidien.

Le Conseil fédéral juge toutefois nécessaire d'intervenir dans d'autres domaines étroitement liés à l'encouragement de la responsabilité commune des parents après une séparation ou un divorce. D'une part, l'interaction entre garde et entretien ainsi que les possibilités d'une éventuelle simplification du calcul de la contribution doivent être analysées. D'autre part, le Parlement a chargé le Conseil fédéral d'étudier comment améliorer la procédure en droit de la famille. L'enjeu est notamment de mieux soutenir les parents en conflit dans l'organisation de la coparentalité après une séparation ou un divorce, par exemple en intégrant des instruments de désescalade des conflits, tels que la médiation et le conseil ordonné durant la procédure. Le Conseil fédéral devrait publier début 2025 un rapport sur lequel se fondera une éventuelle révision de la procédure en droit de la famille (Rapport du Conseil fédéral; Evaluation de la pratique des tribunaux; Résumé du rapport final).

Die alternierende Obhut benötigt vor allem gute Rahmenbedingungen

Der Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf bei der alternierenden Obhut: Die geltende Gesetzgebung ist ausreichend. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat in einem Bericht, den er an seiner Sitzung vom 24. April 2024 gutgeheissen hat. Die meisten Eltern können sich nach einer Trennung oder Scheidung über die Aufteilung der Kinderbetreuung einigen. Wie diese Aufteilung aussieht, hängt primär von den familiären Rahmenbedingungen und Lebensumständen ab.

Prüf- und Handlungsbedarf sieht der Bundesrat aber in anderen Bereichen, die eng mit der Förderung der gemeinsamen Verantwortung der Eltern nach der Trennung oder Scheidung zusammenhängen. Zum einen sollen das Zusammenspiel von Obhut und Unterhalt sowie die Möglichkeiten einer allfälligen Vereinfachung der Unterhaltsberechnung analysiert werden. Zum andern hat das Parlament den Bundesrat mit einer Einschätzung beauftragt, wie das Familienverfahrensrecht verbessert werden könnte. Dabei geht es namentlich um die Frage, wie strittige Eltern bei der Organisation der gemeinsamen Elternschaft nach der Trennung oder Scheidung besser unterstützt werden können. Zu denken ist beispielsweise an die Integration von Instrumenten zur Konfliktdeeskalation im Verfahren, namentlich eine frühzeitige Mediation oder eine angeordnete Beratung. Der Bundesrat wird voraussichtlich Anfang 2025 einen Bericht für eine mögliche Revision des Familienverfahrensrechts vorlegen (Bericht des Bundesrates; Evaluation der Gerichtspraxis; Schlussbericht).

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