Bundesrat führt nachträgliche Einkaufsmöglichkeit in die Säule 3a ein

Personen, die in bestimmten Jahren keine Beiträge oder nur Teilbeträge in ihre gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) eingezahlt haben, können diese Beiträge künftig auch nachträglich in Form von Einkäufen einzahlen.

Zusätzlich zum ordentlichen Beitrag ist pro Jahr ein Einkauf in die Säule 3a in Höhe des sogenannten «kleinen Beitrages» zulässig (2025 beispielsweise maximal 7’258 Fr.). Wer einen Einkauf tätigen möchte, muss zu Beiträgen in die Säule 3a berechtigt sein, das heisst über ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen in der Schweiz verfügen, sowohl im Jahr, in dem der Einkauf stattfindet, als auch im Jahr, für das nachträglich Beiträge einbezahlt werden. Ein Einkauf setzt voraus, dass der ordentliche Jahresbeitrag im betreffenden Jahr vollständig entrichtet wird. Der Einkauf ist, wie auch der ordentliche Jahresbeitrag, vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abzugsfähig (Medienmitteilung).

Le désir d'enfant marqué par le modèle des deux enfants

Une bonne moitié des jeunes adultes souhaitent avoir deux enfants (53%), mais le rêve ne correspond pas toujours à la réalité. Dans la plupart des familles, les mères consacrent davantage de temps que les pères à s’occuper des enfants. De nombreuses tâches, comme jouer avec les enfants ou les mettre au lit, sont cependant assumées par les deux parents. Les grands-parents apportent également une contribution importante: 75% d’entre eux gardent au moins un de leurs petits-enfants de moins de 13 ans. C’est ce qui ressort des premiers résultats de l’enquête sur les familles et les générations de 2023, réalisée par l’Office fédéral de la statistique (OFS) (communiqué de presse).


Ascona, Mars 2024. (Photo: Katharina Jeger)

Der Kinderwunsch ist vom Zwei-Kind-Modell geprägt

Gut die Hälfte der jungen Erwachsenen wünscht sich zwei Kinder (53%). Wunsch und Realität liegen allerdings deutlich auseinander, was die Anzahl Kinder betrifft. Bei den meisten Familien sind die Mütter stärker in die Kinderbetreuung eingebunden als die Väter. Viele Aufgaben, wie mit den Kindern spielen oder sie ins Bett bringen, werden aber von beiden Eltern übernommen. Auch die Grosseltern leisten einen wichtigen Beitrag: 75% hüten mindestens eines ihrer Enkelkinder unter 13 Jahren. Dies zeigen die ersten Ergebnisse der Erhebung zu Familien und Generationen 2023 des Bundesamtes für Statistik (BFS) (Medienmitteilung). 

Renforcer l’échange d’expériences en matière d’enlèvements internationaux d’enfants

Après une évaluation approfondie, le Conseil fédéral a conclu dans un rapport du 28 août 2024 en réponse à un postulat que la loi fédérale sur l’enlèvement international d’enfants et les Conventions de La Haye sur la protection des enfants et des adultes (LF-EEA) tient compte de manière adéquate de l’intérêt de l’enfant dans la mesure où elle permet des procédures rapides et qu’elle encourage les solutions à l’amiable. Il constate qu’il y a toutefois un potentiel d’amélioration dans l’application concrète de la loi.

Le Conseil fédéral conclut dans son rapport du 28 août 2024 en réponse au postulat que les dispositions en vigueur de la LF-EEA tiennent compte de manière adéquate de l’intérêt de l’enfant. La décision de confier en règle générale l’ensemble de la procédure à une seule autorité a notamment permis une nette accélération de la procédure. Il s’agit d’un aspect décisif pour les enfants, afin de raccourcir la période d’incertitude. Par ailleurs, la loi encourage la médiation et la résolution des conflits à l’amiable, ce qui est également d’une importance centrale pour le bien de l’enfant (rapport du Conseil fédéral; rapport final; analyse juridique). 

Internationale Kindsentführungen: Erfahrungsaustausch stärken

Nach einer umfassenden Evaluation kommt der Bundesrat zum Schluss, dass das Bundesgesetz über internationale Kindsentführungen (BG-KKE) die Interessen des Kindes grundsätzlich angemessen berücksichtigt. Es ermöglicht zügige Verfahren und fördert einvernehmliche Lösungen. Das hält der Bundesrat in seinem Postulatsbericht vom 28. August 2024 fest. Verbesserungspotenzial gibt es hingegen bei der praktischen Anwendung des Gesetzes.

Der Bundesrat kommt in seinem Postulatsbericht vom 28. August 2024 zum Schluss, dass die Bestimmungen des geltenden BG-KKE den Interessen des Kindes grundsätzlich angemessen Rechnung tragen. Zu einer deutlichen Beschleunigung des Verfahrens hat namentlich der Entscheid geführt, dass grundsätzlich nur eine Behörde für das gesamte Verfahren zuständig ist. Für die Kinder ist dies entscheidend, weil damit ihre ungewisse Situation verkürzt wird. Ausserdem fördert das Gesetz Mediationen und eine einvernehmliche Lösung von Konflikten, was für das Kindeswohl zentral ist (Bericht des Bundesrates; Schlussbericht; juristische Analyse; Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Begleitgruppe).

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