Naturalisation facilitée pour les étrangers de la 3e génération

Les jeunes étrangers de la troisième génération, c’est-à-dire les petits-enfants d’étrangers immigrés en Suisse, ont désormais accès à la naturalisation facilitée. Pour les accompagner dans leurs démarches, la Commission fédérale des migrations CFM lance un clip vidéo, ainsi qu’un site internet qui explique pas à pas comment procéder pour en bénéficier.

Les jeunes étrangers de la troisième génération ne possèdent peut-être pas le passeport rouge à croix blanche, ils sont le plus souvent très bien intégrés et se considèrent comme partie intégrante de la société suisse. La naturalisation facilitée de ces jeunes et enfants est un objectif de longue date de la CFM, qui lance aujourd'hui un clip vidéo pour informer les candidats des conditions à remplir, mais aussi des droits et obligations attachés à la naturalisation. La procédure, qui se déroule en une seule étape, est plus rapide et moins onéreuse que la procédure ordinaire. Elle a également l'avantage de ne pas prévoir d'audition devant une commission de naturalisation, ni de vote par l'assemblée communale.

Le parcours qui attend les jeunes candidats à la naturalisation reste néanmoins difficile. C'est pourquoi la CFM publie, sur son site internet, un guide pratique expliquant comment procéder, avec des liens utiles vers les autorités auxquelles s'adresser et des modèles de lettres pour faciliter la correspondance. La commission souhaite ainsi contribuer à rendre la procédure plus transparente et plus accessible, pour encourager les jeunes concernés à faire usage de ce nouveau droit (clip vidéo; guide pratique).


Phare, Kirkwall, Orkney, Août 2016. (Photo: Katharina Jeger)

Die erleichterte Einbürgerung der 3. Ausländergeneration

Ab sofort können sich Ausländerinnen und Ausländer, deren Grosseltern bereits in der Schweiz lebten, erleichtert einbürgern lassen. Die Eidgenössische Migrationskommission EKM richtet sich mit einem Video-Clip und einer Webseite an Personen der dritten Ausländergeneration und zeigt Schritt für Schritt, wie diese vorgehen müssen, wenn sie die neue Möglichkeit der erleichterten Einbürgerung nutzen möchten.

Ausländerinnen und Ausländer der dritten Generation besitzen zwar keinen roten Pass, doch sind sie meist bestens integriert und fühlen sich als Teil der Schweizer Gesellschaft. Darum setzt sich die EKM seit langem dafür ein, dass diese Kinder und Jugendlichen erleichtert eingebürgert werden können. Die EKM möchte die Jugendlichen gezielt informieren und unterstützen. In einem Video-Clip zeigt sie, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Rechte und Pflichten die Einbürgerung mit sich bringt. Das einstufige Verfahren ist mit einem kleineren zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden. Auch entfällt ein Vorsprechen vor einer Kommission oder eine Abstimmung über das Gesuch in einer Gemeindeversammlung.

Der Weg, den diese Jugendlichen mit ihrem Einbürgerungswunsch beschreiten, ist trotzdem anspruchsvoll. Deshalb publiziert die EKM auf ihrer Website eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Einbürgerungs-Interessierte vorgehen müssen. Sie bietet Links zu den Ansprechstellen sowie "Textbausteine", welche die Kommunikation mit den Behörden erleichtern. Die EKM trägt dazu bei, das Verfahren transparenter und einfacher zu gestalten und ermutigt betroffene Personen, von ihrem neuen Recht Gebrauch zu machen (Video-Clip; Schritt-für-Schritt-Anleitung).

Successions internationales : réduire au maximum les conflits de compétence

Les cas de successions qui présentent des aspects internationaux donnent parfois lieu à des conflits de compétence entre les autorités des États concernés ou à des décisions contradictoires. Afin de résoudre cette question dans l’espace européen, l’UE a adopté un règlement sur les successions internationales (règlement (UE) n° 650/2012). Ce règlement détermine l’État compétent pour régler une succession internationale et règle la reconnaissance des actes juridiques étrangers. Il prévoit en outre des dispositions uniformes sur le droit applicable en cas de succession internationale. Il s’applique à tous les États de l’UE, à l’exception du Danemark, de l’Irlande et du Royaume Uni, et vaut pour la succession des personnes décédées après le 16 août 2015.

L’harmonisation du droit au niveau européen représente une opportunité, pour la Suisse, de réduire au maximum le risque de conflits de compétences et de décisions divergentes avec la quasi-totalité des États de l’UE en adoptant une règlementation aussi similaire que possible. Cette démarche accroîtrait la sécurité juridique et permettrait aux citoyens de prévoir avec plus de certitude le sort de leurs biens successoraux. Les dispositions du règlement européen sont déjà proches de celles de la LDIP, mais il existe quelques différences de détail.

Le Conseil fédéral a donc pour projet d’harmoniser sur plusieurs points la loi suisse avec le règlement européen en matière de successions internationales. Il s’agit d’abord de mieux coordonner la définition des compétences de décision. Le Conseil fédéral propose notamment, à cet effet, d’aligner sur le texte européen les règles de compétence et de reconnaissance ou du moins, lorsque ce n’est pas possible, de faire en sorte que les autorités compétentes suisses et européennes doivent appliquer le même droit (avant-projet; Rapport explicatif).

Kompetenzkonflikte bei grenzüberschreitenden Erbfällen minimieren

Bei grenzüberschreitenden Erbfällen kommt es regelmässig zu Kompetenzkonflikten zwischen den Behörden der involvierten Staaten und zu sich widersprechenden Entscheidungen. Die EU hat deshalb mit der sogenannten EU-Erbrechtsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 650/2012) die zwischenstaatliche Zuständigkeit in internationalen Erbfällen sowie die Anerkennung von ausländischen Rechtsakten, die einen Nachlass betreffen, geregelt. Sie hat überdies einheitliche Regeln darüber festgelegt, welches Erbrecht jeweils anzuwenden ist. Die Verordnung gilt für sämtliche EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme von Dänemark, Irland und dem Vereinigten Königreich und ist auf die Rechtsnachfolge von Personen anwendbar, die nach dem 16. August 2015 verstorben sind.

Die mit der EU-Erbrechtsverordnung geschaffene Rechtsvereinheitlichung bietet der Schweiz nun die Chance, das Potential für Kompetenzkonflikte und divergierende Entscheidungen in Bezug auf die meisten EU-Staaten ebenfalls zu minimieren und damit die Rechts- und Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Die Regelung der EU-Erbrechtsverordnung ist derjenigen des schweizerischen Bundesgesetzes über das Internationale Privatrecht (IPRG) bereits ziemlich ähnlich, in den Details bestehen aber noch etliche Unterschiede.

Der Bundesrat schlägt deshalb vor, das schweizerische internationale Erbrecht in verschiedenen Punkten mit der EU-Erbrechtsverordnung abzustimmen. Zum einen soll die Koordination bei den Entscheidungskompetenzen verbessert werden. Der Bundesrat möchte zu diesem Zweck insbesondere die Zuständigkeits- und Anerkennungsregeln anpassen. Wo hierfür kein Spielraum gesehen wird, strebt der Vorentwurf zumindest eine Angleichung bei dem von den zuständigen Behörden angewendeten Erbrecht an (Vorentwurf; Erläutender Bericht).

Aufteilung des Barunterhalts zwischen den Eltern

Hilft der beitragspflichtige Elternteil bei der Betreuung mit, ist dieser Betreuungsbeitrag bei der Festlegung des Geldunterhalts zu berücksichtigen. Unter Umständen hat diesfalls der obhutsberechtigte Elternteil, der in der Betreuung entlastet ist, einen Teil seiner Unterhaltsleistung durch Geld zu erbringen. Dementsprechend hat der obhutsberechtigte Elternteil seiner Unterhaltspflicht auch dann teilweise durch Geldzahlung nachzukommen, wo der durch Pflege und Erziehung geleistete Anteil an seiner Unterhaltsleitung aus anderen Gründen reduziert ist; bspw. wenn das Kind aufgrund seines Alters nicht mehr auf umfassende Betreuung angewiesen ist. Der obhutsberechtigte Elternteil kann diesfalls seiner Unterhaltspflicht nur noch teilweise durch Betreuungsleistung nachkommen. Müsste der andere Elternteil trotzdem für den gesamten Barunterhalt aufkommen, widerspräche dies dem Grundsatz, wonach die Eltern entsprechend ihren Kräften an den Unterhalt beitragen (Bundesgerichtsurteil vom 29.November 2017).

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