Internationale Kindesentführung

Wird ein Kind durch einen Elternteil oder eine andere Person gegen den Willen des andern Elternteils ins Ausland verbracht oder dort – beispielsweise nach den Ferien – zurückbehalten, sind die Betroffenen oft verzweifelt und ratlos. Gleiches gilt, wenn einem Elternteil die Ausübung des Besuchsrechts gegenüber seinem im Ausland lebenden Kind durch den anderen Elternteil verweigert oder erschwert wird.  Die Zentralbehörde internationale Kindesentführungen beim Bundesamt für Justiz setzt sich in diesen Fällen zusammen mit den ausländischen Partnerbehörden der Vertragsstaaten für eine möglichst rasche und kindergerechte Lösung des Konfliktes ein.

Informationen zur rechtlichen Grundlagen und Vermittlungsmöglichkeiten finden Sie hier.

La médiation administrative cantonale est en place


Exposition universelle à Milan, Août 2015. (Photo: Katharina Jeger)

En même temps que l'entrée en vigueur de la Loi sur la Médiation administrative, le nouveau Médiateur cantonal, Philippe Vallat, a débuté son activité. Il répond aux demandes des administré-es comme de l'administration.

La médiation administrative cantonale a pour mission de prévenir les conflits et de régler à l'amiable les conflits entre les autorités cantonales et les administré-es. Les services du Médiateur cantonal consistent en information et conseil, conciliation et médiation. Ils peuvent être sollicités par les administré-es (les personnes, comme également les entreprises, associations et communes) ainsi que par les Services de l'Etat.
Le Médiateur cantonal ne peut toutefois pas intervenir de son propre chef. Il n'est pas non plus compétent pour les affaires communales, les affaires judiciaires ni les domaines régis par le droit fédéral ou disposant de leur propre processus de médiation.

Kantonaler Mediator für Verwaltungsangelegenheiten

Philippe Vallat, der kantonale Mediator für Verwaltungsangelegenheiten hat seine Tätigkeit aufgenommen.

Er hat die Aufgabe, Konflikten zwischen kantonalen Behörden und den Bürgerinnen und Bürgern vorzubeugen und sie einvernehmlich zu lösen. Die Dienste des kantonalen Mediators bestehen in Information und Beratung, Schlichtung und Mediation. Seine Dienste können von den Bürgerinnen und Bürgern (Personen, aber auch Unternehmen, Verbänden und Gemeinden) und von den Dienststellen des Staates angefordert werden.

Er darf nicht von sich aus tätig werden und ist auch nicht zuständig für Gemeindeangelegenheiten, Gerichtsverfahren und Bereiche, die im Bundesrecht geregelt werden oder die über eigene Vermittlungsverfahren verfügen.

Cercle vicieux


Phare à Stykkisholmur, Islande, Mars 2017. (Photo: Katharina Jeger)

Une dynamique relationnelle naît dès que deux personnes entrent en contact. Elles se parlent, s’écoutent, se répondent et s’interprètent. Cette dynamique est susceptible de se développer de manière positive ou négative. Si les personnes impliquées estiment que leur relation est négative, difficile et improductive, il est probable qu’elles soient prises dans un cercle vicieux. De par leur attitude, elles renforcent l’attitude négative de l’autre. Dans ce modèle, il n’y a pas de début ni de fin. Chacun interprète son propre comportement comme une réaction au comportement de l’autre. La dynamique du cercle vicieux s’accélère jusqu’au point où une simple bagatelle peut faire dégénérer le conflit. L’expert en communication Paul Watzlawick illustre le cercle vicieux par un exemple classique : l’épouse se plaint que son mari n’est jamais là le soir - le mari part tous les soirs, car il ne supporte plus les plaintes de sa femme.

Le modèle du cercle vicieux de Schulz von Thun aide à discerner la dynamique du conflit, à comprendre le contexte, à identifier les barrières et à les enlever.

Lors d’une médiation, les personnes qui se retrouvent dans une telle dynamique peuvent être soutenues efficacement, que le conflit ait lieu dans un cadre familial ou professionnel.

Teufelskreis

Sobald zwei Menschen aufeinandertreffen, entsteht eine eigene Beziehungsdynamik. Sie sprechen miteinander, hören sich zu, sie antworten einander und interpretieren sich gegenseitig. Diese Dynamik kann sich positiv oder negativ entwickeln. Empfinden Menschen ihre Beziehung zueinander als negativ, schwierig und unproduktiv, kann es sein, dass sie sich in einem Teufelskreis befinden. Dabei verstärkt jeder der Beteiligten durch sein eigenes Verhalten das störende Verhalten des andern. Typischerweise gibt es bei diesem Modell kein Anfang oder Ende. Alle Beteiligten erleben ihr eigenes Verhalten jeweils als Reaktion auf das Verhalten des Gegenübers. Die Dynamik des Teufelskreises schaukelt sich immer weiter auf, so dass zuletzt Kleinigkeiten genügen, um den Konflikt eskalieren zu lassen. Der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick erklärt den Teufelskreis anhand eines klassischen Beispiels: Die Ehefrau beklagt sich, dass Ihr Mann abends häufig weggeht. Der Ehemann geht abends weg, weil er das Klagen seiner Frau nicht mehr hören mag.

Das Teufelskreismodell von Schulz von Thun soll helfen die negative Dynamik des Konfliktes zu erkennen, Hintergründe zu verstehen, Stolpersteine zu erkennen und sie zu beheben.

Durch eine Mediation können Beteiligte, die in einer solchen Dynamik gefangen sind, wirkungsvoll unterstützt werden.  Dabei wird das Modell bei Familienkonflikten, aber auch bei Konflikten am Arbeitsplatz angewendet.

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