AHV/IV-Minimalrente steigt um 10 Franken, weitere Anpassungen in der 1., 2. und 3. Säule

Die AHV/IV-Renten werden per 1. Januar 2019 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst.

Die minimale AHV/IV-Rente steigt von 1'175 auf 1'185 Franken pro Monat, die Maximalrente von 2'350 auf 2'370 Franken (Beträge bei voller Beitragsdauer). Bei den Ergänzungsleistungen wird der Betrag für die Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs von 19'290 auf 19'450 Franken pro Jahr für Alleinstehende, von 28'935 auf 29’175 Franken für Ehepaare und von 10'080 auf 10'170 Franken für Waisen erhöht. Auch die Entschädigungen für Hilflose werden angepasst.

Die Mindestbeiträge der Selbständigerwerbenden und der Nichterwerbstätigen für AHV, IV und EO werden von 478 auf 482 Franken pro Jahr erhöht, der Mindestbeitrag für die freiwillige AHV/IV von 914 auf 922 Franken.

In der obligatorischen beruflichen Vorsorge wird der Koordinationsabzug von 24'675 auf 24'885 Franken erhöht, die Eintrittsschwelle steigt von 21'150 auf 21'330 Franken. Der maximal erlaubte Steuerabzug im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) beträgt neu 6'826 Franken (heute 6'768) für Personen, die bereits eine 2. Säule haben, respektive 34’128 Franken (heute 33'840) für Personen ohne 2. Säule. Auch diese Anpassungen treten auf den 1. Januar 2019 in Kraft (Medienmitteilung Schweizerischer Eidgenossenschaft; Beiträge gültig ab 1.1.2019)

Bekämpfung von Gewalt in Paarbeziehungen

Gewalt in Paarbeziehungen ist in der Schweiz die häufigste Todesursache bei Frauen ‒ und zwar in allen Gesellschaftsschichten, ohne Unterscheidung der Herkunft oder der sozioökonomischen Situation. Diese Form der Gewalt ist in der Bevölkerung nach wie vor sehr stark verbreitet: Einer Schweizer Studie zufolge erfährt jede fünfte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt durch ihren Partner. Die Folgen für die Betroffenen sind schwerwiegend und dauerhaft, die Konsequenzen ernsthaft, und zwar sowohl für die Gesellschaft als auch für die Opfer. 

Um wirksam gegen diese Problematik vorzugehen, hat der Staatsrat das kantonale Konzept zur Bekämpfung von Gewalt in Paarbeziehungen und ihrer Auswirkungen auf die Familie verabschiedet.Im Konzept werden 33 Massnahmen – davon zwölf prioritäre – auf neun Achsen vorgeschlagen, die auf Opferberatung und -betreuung, Schutz von Kindern, Gewalt ausübende Personen, Prävention bei den Jugendlichen, Ausbildung der Fachpersonen, Sensibilisierung des Justizwesens, nachhaltige Verankerung, Information und Bedrohungsmanagement ausgerichtet sind. Diese Massnahmen sind das Ergebnis einer gemeinsamen Auffassung und fächerübergreifender Überlegungen darüber, wie das Thema Gewalt in Paarbeziehungen in den verschiedenen betroffenen Einrichtungen angegangen werden soll (Handlungskonzept; MassnahmenkatalogInterventionsprotokoll für Fachpersonen im Kanton Freiburg).

Lutte contre la violence au sein du couple

Cause numéro un d’homicide pour les femmes en Suisse, la violence au sein du couple concerne toutes les couches de la société sans distinction ni d’origine, ni de niveau socio-économique. Son degré de prévalence au sein de la population reste très élevé – une étude suisse avance même le chiffre d’une femme sur 5 victime de violence dans le cadre d’une relation au cours de sa vie – . Son impact sur les personnes concernées est grave et durable, ses conséquences lourdes tant pour la société que pour les victimes.

Afin d’agir de manière efficace sur cette problématique, le Conseil d’Etat a adopté le Concept cantonal de lutte contre la violence au sein du couple et ses impacts sur la famille. Le Concept est composé de 33 mesures, dont 12 prioritaires, divisées en 9 axes qui portent respectivement sur les victimes, les auteur-e-s, les enfants, la prévention auprès des jeunes, la formation des professionnel-le-s, la sensibilisation du milieu de la justice, la pérennisation, l’information et la gestion de la menace (Concepte; Catalogue des mesures;Protocole d’intervention à l’usage des professionnel-le-s du canton de Fribourg).

Congé parental – la Suisse est lanterne rouge en Europe

Une analyse mandatée par la Commission fédérale de coordination pour les questions familiales montre qu’un congé parental a des répercussions positives sur la santé de la mère et de l’enfant, sur l’égalité entre hommes et femmes mais aussi sur l’économie. Les résultats de l’analyse confortent la commission dans son engagement de longue date en faveur de l’introduction d’un congé parental en Suisse.

La Commission fédérale de coordination pour les questions familiales (COFF) a chargé un bureau d’études d’analyser la littérature publiée entre 2010 et 2017 sur les effets du congé parental ainsi que des congés maternité et paternité et d’établir une comparaison entre différents pays de l’OCDE. Selon les résultats de l’analyse publiée ce jour, le congé parental se révèle être profitable non seulement aux parents et à l’enfant, mais également à la société et à l’économie. Aucun des pays qui a introduit un congé parental n’y a par la suite renoncé.

Lanterne rouge dans le soutien aux jeunes parents, la Suisse ne connaît pas de congé parental légal et rémunéré. La COFF est convaincue que l’introduction d’un congé parental à partager entre les deux parents produirait des effets positifs sur les familles et la société. Elle a réexaminé à la lumière de la littérature récente le modèle de congé parental qu’elle avait publié en 2010. Elle constate avec satisfaction que le modèle de 38 semaines proposé demeure approprié. Parce qu’elle entend promouvoir l’engagement des pères dans les tâches parentales et domestiques et renforcer l’égalité entre les sexes, la COFF a toutefois précisé sa position quant à la répartition du congé parental entre les pères et mères. Elle recommande désormais 8 semaines de congé au profit des pères, ce qui correspond de surcroît à une durée profitable à la relation père-enfant sur le long terme (communiqué; argumentaire; rapport de recherche).

Elternzeit – Schweiz ist Europas Schlusslicht

Eine von der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass sich eine Elternzeit positiv auf die Gesundheit von Mutter und Kind, auf die Gleichstellung von Mann und Frau und auf die Wirtschaft auswirkt. Die Ergebnisse der Analyse bestätigen die Kommission in ihrem langjährigen Einsatz für die Einführung einer Elternzeit in der Schweiz.

Die Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) hat ein Forschungsbüro damit beauftragt, die zwischen 2010 und 2017 veröffentlichte Literatur zu den Auswirkungen einer Elternzeit und eines Mutter- oder Vaterschaftsurlaubs zu analysieren und einen Vergleich zwischen verschiedenen OECD-Ländern zu erstellen. Den Ergebnissen der am 20. August 2018 veröffentlichten Analyse zufolge bietet eine Elternzeit nicht nur Vorteile für Eltern und Kind, sondern auch für Gesellschaft und Wirtschaft. Alle Länder, die eine Elternzeit eingeführt haben, haben diese auch beibehalten.Das Schlusslicht in Bezug auf die Unterstützung junger Eltern bildet die Schweiz, die keine gesetzliche bezahlte Elternzeit kennt. Die EKFF ist überzeugt, dass die Einführung einer Elternzeit, die zwischen beiden Elternteilen aufgeteilt werden kann, sich positiv auf die Familien und die Gesellschaft auswirken würde. Anhand der jüngst veröffentlichten Literatur hat die EKFF ihren Modellvorschlag aus dem Jahr 2010 überprüft und mit Genugtuung festgestellt, dass das 38-Wochen-Modell seine Gültigkeit behalten hat. Da die EKFF die Beteiligung der Väter an den elterlichen und häuslichen Pflichten und die Gleichstellung der Geschlechter fördern will, hat sie ihr Modell allerdings in Bezug auf die Aufteilung der Elternzeit zwischen Vätern und Müttern präzisiert: Sie empfiehlt, acht Wochen der Elternzeit den Vätern vorzubehalten, da diese Zeit die Vater-Kind-Beziehung langfristig positiv beeinflusst (Medienmitteilung; Argumentarium;Forschungsbericht).

< 1 ... 53 54 55 56 57 ... 79 >