Enregistrement du temps de travail : Etude sur les nouvelles règles de 2016

Les personnes qui renoncent à enregistrer leur temps de travail ou qui effectuent un enregistrement simplifié travaillent plus longtemps et ont plus fréquemment des horaires atypiques. Du moment où leur entreprise introduit des mesures d’accompagnement, ils ne sont pas en moins bonne santé et ne sont pas davantage stressées que les personnes qui enregistrent systématiquement leur temps de travail. Ces résultats relèvent d’une étude de l’Université de Genève qui a évalué l’impact de ces mesures.

Des dispositions de l’ordonnance 1 à la loi sur le travail en vigueur depuis le 1.01.2016 permettent à des travailleurs répondant à certains critères de renoncer complètement à l’enregistrement du temps de travail (art. 73a) ou de bénéficier de la possibilité d’effectuer un enregistrement simplifié (art. 73b). (Communiqué de presse; Rapport de recherche).

Arbeitszeiterfassung: Studie zu den Auswirkungen der neuen Vorschriften von 2016

Personen, die auf die Erfassung ihrer Arbeitszeit verzichten oder die sich für eine vereinfachte Erfassung entscheiden, arbeiten länger und sind häufiger von atypischen Arbeitszeiten betroffen. Sofern in einem Unternehmen jedoch Begleitmassnahmen existieren, ist der Gesundheitszustand dieser Personen im Vergleich zu Arbeitnehmenden mit systematischer Arbeitszeiterfassung nicht weniger gut und sie sind auch nicht häufiger gestresst. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Universität Genf, die die Auswirkungen dieser Massnahmen evaluiert hat.

Seit dem 1. Januar 2016 ermöglichen gewisse Bestimmungen der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV 1) Arbeitnehmenden, die bestimmte Anforderungen erfüllen, den vollständigen Verzicht auf die Arbeitszeiterfassung (Art. 73a) oder eine vereinfachte Arbeitszeiterfassung (Art. 73b). (Medienmitteilung; Forschungsbericht).

Pas de droit constitutionnel à un enseignement privé à domicile

La Constitution fédérale n'accorde pas aux parents le droit de dispenser à leurs enfants en âge de suivre une scolarité obligatoire des cours privés à domicile (« Homeschooling »). Même des réglementations cantonales très restrictives ou encore une interdiction de l'enseignement privé à domicile sont compatibles avec le droit constitutionnel au respect de la vie privée et familiale. Le Tribunal fédéral rejette le recours d'une mère domiciliée dans le canton de Bâle-Ville (Communiqué de presseArrêt du 22 août 2019 (2C_1005/2018)). 

Kein verfassungsmässiger Anspruch auf Homeschooling

Die Bundesverfassung gewährt Eltern keinen Anspruch darauf, grundschulpflichtige Kinder zu Hause unterrichten zu können ("Homeschooling"). Selbst sehr restriktive kantonale Regelungen oder ein Verbot von häuslichem Privatunterricht sind mit dem verfassungsmässigen Anspruch auf Schutz des Privat- und Familienlebens vereinbar. Das Bundesgericht weist die Beschwerde einer Mutter aus dem Kanton BaselStadt ab (Medienmeitteilung; BGE 2C_1005/2018).  

«Always on»: Jugendliche sind reflektierter als Erwachsene!

Die Studie «always on» zeigt, dass Jugendliche digitale Medien intensiv nutzen. Im Mittel sind Jugendliche in ihrer Freizeit 4 Stunden täglich online und nehmen das Handy 30 Mal in die Hand. Sie sind deutlich länger und häufiger als Erwachsene online und nutzen insbesondere Social Media, Videostreaming und Online-Games intensiver.

Etwa die Hälfte der Jugendlichen erlebt «always on» vorwiegend positiv. Diese Jugendlichen schätzen insbesondere die vielen Möglichkeiten der Kommunikation, Information und Unterhaltung. Die andere Hälfte der Jugendlichen erlebt «always on» sowohl positiv wie negativ: Diese Jugendlichen schätzen die positiven Seiten, sie fühlen sich aber gleichzeitig durch das permanente Online-Sein belastet und unter Druck gesetzt. Diese Jugendlichen sind also gegenüber «always on» ambivalent eingestellt. Junge Frauen erleben die negativen Seiten von «always on» stärker als junge Männer (Medienmitteilung; Dokumentation "always on").


Paris, August 2018. (Foto: Katharina Jeger)

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